Okt
19
2009
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Coins verschleppen

Wo gehts denn hier nach England?

Wo gehts denn hier nach England?

Sie sind mittlerweile zu 0/8/15-Objekten mutiert: Coins und TBs. Waren sie einmal besodere und wertvolle Fundstücke, die man stolz geloggt und liebevoll dem Missionsziel entsprechend weitergetragen hat, so sind sie für viele Cacher inzwischen oft nur mehr sowas wie die Standardausstattung für jeden Cache. Ich möchte hier mal die Abkürzung “YATI” vorschlagen: Yet Another Trackable Item.

Eigentlich ist es schade, sind manche Coins doch sehr schön, manche Missionsziele sehr gewitzt und manche TBs dem Owner regelrecht ans Herz gewachsen. Aber das übliche Logging sieht so aus: “XYZ Retrieved ABC from DEF: Mitgenommen!”

Der kurze Log suggeriert schon, dass das Missionsziel mal wieder nicht gelesen wurde.  Unser Stone of Rosetta soll immer wieder zurück nach Essen. Wir nehmen ihn in Urlaub mit, und lassen ihn von dort aus zurückreisen. Zuletzt auf Mallorca ausgesetzt war er in kürzester Zeit in NRW, 30km von zu Hause entfernt. Nun ist er in Anhalt. Trotz Beipackzettel.

Unser X-Files Coin soll nach Roswell, unterwegs Bilder sammeln. Tatsächlich hat er es schon in die Staaten geschafft. Aber ein Bild eingestellt hat noch niemand. Und Sherlock will nach Londen, kreist aber seit einem Jahr in Deutschland. In letzter Zeit hat er es bis Hamburg geschafft. Dort hat ihn ein vernünftiger Cacher in ein TB-Hotel am Airport hinterlegt. Vielleicht wird’s ja noch.

Also, liebe Cacher: Wo es nun keine Caches mit besonderer Logfreigabe mehr gibt, können Coins und TBs mit witzigen Missionen noch für Spannung sorgen. Lasst Euch was einfallen. Und vor allem: Helft auch, die Missionsziele zu erfüllen!

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Geschrieben von in: Geocaching allgemein |
Okt
17
2009
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Offline Pocket Queries – denken auf amerikanisch

Features!

Features!

Nicht oft geschieht es, das Groundspeak auf geocaching.com neue Features präsentiert. Meist sind die neuen Features Premium-Mitgliedern vorbehalten, und meist sind sie einigermaßen sinnfrei. Seit kurzem gibt es da zum Beispiel “Offline Pocket Queries”. Dabei handelt es sich um eine etwas merkwürdige Erfindung: Nachdem man seine Pocket-Queries erstmal runtergeladen hat, kann man sie anschließend nun auch wieder hochladen. Ja echt. Groundspeak löscht dann die hochgeladenen Dateien nach 7 Tagen. Dann braucht man sie nicht mehr selbst löschen. Oder so ähnlich..

Was hat es also damit auf sich? Die Idee ist folgende: Nachdem man sein PQs bekommen hat, kann man sie erstmal bearbeiten, z.B. die Koordinaten von Rätselcaches eintragen, weitere Wegpunkte anlegen, Kommentieren, was auch immer. Anschließend lädt man diese geänderten PQs wieder hoch – maximal 500 Stück in einem GPX-File – und hat sie dann über gc.com zur Verfügung. Was daran offline ist? Also, Leute mit einem iPhone können dann ohne “3rd party application” die PQs wieder runterladen und mit der iPhone-App verwenden. Dann auch offline. Anders als bei “normalen” Geräten kann man das iPhone nämlich nicht mal eben am PC anschließen und die GPX-Files draufschieben. Wie man ohne Fremdanwendung die GPX-Dateien vernünftig editieren soll? Im Groundspeak-Forum wird vorgeschlagen, den Texteditor zu nehmen. Super. XML editieren bei 500 Caches samt kompletter HTML-Beschreibung im Editor. So ein Schwachsinn. Also braucht man GSAK oder Ähnliches (was auch wieder kostet).

Was mich daran nervt ist die ganze Denkweise dahinter. Da wird eine Minderheit von Cachern mit einem Feature versorgt, dass ein Gerät nach vorne pusht, welches ansonsten für Geocaching total ungeeignet ist. Warum nicht Symbian (Nokia ist schließlich noch immer der Hersteller mit dem größten Weltmarktanteil), Android oder gleich JAVA unterstützt wird? Keine Ahnung. Ist vielleicht alles nicht amerikanisch genug. Das iPhone ist eben Apple. Und das sind die Guten. (mehr…)

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Okt
04
2009
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1000 mal berührt

Die WolkoholikerUte und Hans, schon leicht nervösLos gehts...Hier lang, da lang?Falsch abgebogen.HölleMarkus, Vorfreude auf das BierHimmelThorsten und Carmen. Hier hat man genug Zeit für eine Pause...Was is datten?ProstDie AusstattungAbmessen, auf ein Bein tanzen, Topf schlagen, Bier kippen. Ist ja auch kompliziert...Hans knobelt. Der Restübt sich in Geduld.Passend zum Thema...Noch ein X??Er wollte hoch hinaus.Striche zählen...Tolle Coins als Belohnung zum 1000. Cache.Ute in bester HanglageSekt für danachThorsten, Carmen und die KugelLogbuchUtes Log Teil 1Utes Log Teil 2Wir loggen auchDie Party danachDrei sehr zufriedene Wolkoholiker. Rache geglückt.

Es ist etwas ganz besonderes, wenn sich ein Cacher (-Team) in die Reihen der “Vierstelligen” begibt, also den 1000. Cache sucht. Um dem Anlass gerecht zu werden, verstecken befreundete Teams häufig extra einen besonders fiesen, auf die speziellen Bedürfnisse dieses Anlasses angepassten Cache, den das Jubiläumsteam dann im Rudel suchen muss… So war es an uns, solch einen Cache nun zu verstecken, denn bei aufWolke7 bahnte sich  das Jubiläum an. Als dabei unsere Idee- und Ratlosigkeit beinahe übermächtig wurde, meldete sich Thorsten vom Team “First Mudwalker” und brachte gleich noch den Godfather of Caching in Essen, Markus von den 5 Steinweisen, mit. In diesem Team machten wir uns auf, einen Cache zu kreieren, der in die annalen der Geschichte eingehen sollte. Ein Cache, so genial und unübertroffen, dass die Firma Tupper Ihre Plastikdosen bald nur noch unter dem Markennamen “Cache1000″ verkaufen will. Ein Cache, so unglaublich…. ja, ist ja gut… (mehr…)

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Geschrieben von in: Verschiedenes |

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