Okt
04
2009
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1000 mal berührt

Die WolkoholikerUte und Hans, schon leicht nervösLos gehts...Hier lang, da lang?Falsch abgebogen.HölleMarkus, Vorfreude auf das BierHimmelThorsten und Carmen. Hier hat man genug Zeit für eine Pause...Was is datten?ProstDie AusstattungAbmessen, auf ein Bein tanzen, Topf schlagen, Bier kippen. Ist ja auch kompliziert...Hans knobelt. Der Restübt sich in Geduld.Passend zum Thema...Noch ein X??Er wollte hoch hinaus.Striche zählen...Tolle Coins als Belohnung zum 1000. Cache.Ute in bester HanglageSekt für danachThorsten, Carmen und die KugelLogbuchUtes Log Teil 1Utes Log Teil 2Wir loggen auchDie Party danachDrei sehr zufriedene Wolkoholiker. Rache geglückt.

Es ist etwas ganz besonderes, wenn sich ein Cacher (-Team) in die Reihen der “Vierstelligen” begibt, also den 1000. Cache sucht. Um dem Anlass gerecht zu werden, verstecken befreundete Teams häufig extra einen besonders fiesen, auf die speziellen Bedürfnisse dieses Anlasses angepassten Cache, den das Jubiläumsteam dann im Rudel suchen muss… So war es an uns, solch einen Cache nun zu verstecken, denn bei aufWolke7 bahnte sich  das Jubiläum an. Als dabei unsere Idee- und Ratlosigkeit beinahe übermächtig wurde, meldete sich Thorsten vom Team “First Mudwalker” und brachte gleich noch den Godfather of Caching in Essen, Markus von den 5 Steinweisen, mit. In diesem Team machten wir uns auf, einen Cache zu kreieren, der in die annalen der Geschichte eingehen sollte. Ein Cache, so genial und unübertroffen, dass die Firma Tupper Ihre Plastikdosen bald nur noch unter dem Markennamen “Cache1000” verkaufen will. Ein Cache, so unglaublich…. ja, ist ja gut…

So trafen wir uns seit Juni regelmäßig und bastelten. Jeder konnte ordentlich was beisteuern. Thorsten hatte schon ein paar tolle Rätsel und einen ganzen Maschinenpark von Gravur-, CNC-Fräs und Wattweissich-Apparate. Markus ist der König der Bastler und Kletterer und wir hatten ein wenig technisches Know How und eine kleine Prise Wortwitz griffbereit.

Am 27.09. war es dann soweit. Treffen um 10:00 am Parkplatz. Insgesamt drei Caches sind zu holen, denn wir haben noch zwei Vorab-Rätselcaches gebastelt. Nervöse Spannung in der Luft: Wird alles funktionieren? Ute ist beinahe ein Nervenwrack. Was kommt da auf sie zu? Ihre Hände zittern beim Eintippen der Koordinaten, sie vertippt sich dauernd. “So nervös war ich nichtmals bei meinem Examen”. Wir beruhigen sie: “Ist schon ok nervös zu sein. Ist ja auch eine Höllentour. Ob Du die schaffst, na ich weiss nicht…”

Dann gehts los. Gerade behaupte ich noch, in den letzten Monaten jeden Weg hier vermessen zu haben, da steuert Ute nach links, in Gebiet wo nie zuvor ein Mensch gewesen ist. Ratlose Blicke bei uns (den “Wolkoholikern”). Gut, ein kleiner Fehler beim Lösen des ersten Rätsels. Fällt auf, wird berichtigt. Dann der erste Cachefund (Himmlisch), dann gehts weiter zum nächsten Rätsel (Höllisch). Letztendlich kommen wir an Stage eins des 1000er-Multis an (Irdisch).

Ab hier wirds heftig. Man muss wissen, das unser primärer Gedanke beim erstellen der Stationen profane Rache war. aufWolke7 hat mehr als 30 Caches gelegt, fast jeder mit fiesen Rätseln bestückt. Außerdem hat sie uns dabei in so manche unangenehme Situation gebracht. Wer schon mal mitten in der Stadt neben einer gut besuchten Bushaltestelle in einer Telefonzelle gestanden hat, um mit einem Schraubendreher Teile der Innenverkleidung zu entfernen, weiß wovon ich rede.

Dementsprechend war unsere Runde ein optimal angepasster Folterpfad. Wir wollten dass sie schleppen. Wir wollten, dass sie rätseln. Wir wollten, dass sie hilfeflehend einen Telefonjoker anrufen, der sie dazu bringt, das Bier, das sie schleppen mussten, über Ihren Köpfen auszugießen, während sie idiotisch auf einem Bein tanzen. Wir wollten, dass sie ständig glauben, es gleich geschafft zu haben nur um zu merken dass es noch weiter geht.

Sechs ausgedehnte Stunden nach Start haben sie es dann endlich geschafft. Ihren wirklich wohlverdienten 1000. Cachefund haben wir noch vor Ort mit Sekt begossen, während Ute matt im Laub lag und noch nicht glauben konnte, dass es nun endlich vorbei ist…….

Nur damit wir ein paar Stunden später halb betrunken durch einen nächtlich Wald stolpern, weil sie nämlich einen Nachtcache ausgelegt hat, den sie an uns testen wollte. Sie ist wirklich unverbesserlich.

Link: Gratulation von Hape und Pitscha

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Geschrieben von in: Verschiedenes |

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