Mai
08
2015
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Geocaching 2015 – ein Einstieg in das Thema

Nachdem wir nun einige Jahre, quasi seit 2012, sehr wenig im Bereich Geocaching aktiv waren, hat uns 2015 das Fieber wieder etwas gepackt. Inzwischen hat sich die Welt der Geocacher ziemlich verändert, so dass wir einige Dinge neu lernen mussten. Um unsere Erfahrungen hier zu teilen, geben wir einen kleinen Einstieg in das Thema. In diesem Beitrag kümmern wir uns um die (technischen) Voraussetzungen. Was Geocaching ist wird bereits an unzähligen anderen Stellen im Netz gut erklärt.

Was benötigt man (heutzutage) für’s Geocaching:

  • Eine Liste von Geocaches in der Umgebung (also Zugang zu einer Geocaching Website)
  • Ein Smartphone mit etwas Speicherplatz auf der SD-Karte. Wir beschreiben hier, wie’s mit Android Smartphones geht. iPhone User können wir hier mangels Erfahrung nicht unterstützen.
  • Eine Geocaching App
  • Entweder einen Mobilfunkvertrag mit ordentlichem Datenvolumen oder alternativ etwas Geld und Speicherplatz (1GB) auf der SD-Karte des Smartphones.

Um Caches zu finden, muss man wissen, wo es überhaupt welche gibt. Dazu benötigt man einen Account bei einem Geocaching-Portal. Und hier ist eigentlich nur geocaching.com für Einsteiger zu nennen. Diese kommerzielle Plattform ist in der kostenfreien Version sehr gut nutzbar und stellt sicher die größte Community weltweit dar. Andere Portale, wie opencaching.de, sollte man sich später anschauen. Hier braucht man vielleicht etwas Erfahrung, um die richtige Auswahl an Caches zu treffen.Als Geocaching-App empfehlen wir Anfängern das kostenlose c:geo für Android. Nach der Installation wird man hier nach seinen Zugangsdaten für geocaching.com gefragt, welche von der App benötigt werden, um überhaupt an die notwendigen Daten der Geocaches zu kommen.

Von diesem Punkt an kann man auf verschiedene Arten weiter machen:

Online-Caching

Hierbei benötigt man nichts weiter, als einen Mobilfunkvertrag mit gehörig Datenvolumen. Neben den Caches und Beschreibungen benötigt man detaillierte Karten der Umgebung. Und cgeo holt sich diese Karten z.B. von Google Maps. Dabei fällt ein recht happiges Datenvolumen an, das einen Mobilfunkvertrag mit z.B. 500MB Volumen bereits nach wenigen Geocaching-Tagen in die Knie zwingt.

Offline-Caching

Hierbei speichert man Karten und/oder Caches auf dem Smartphone. Man benötigt entsprechend viel Speicherplatz auf seiner SD-Karte. An Karten kommt man dabei recht leicht: Unter download.mapsforge.org findet man zahlreiche Exporte von OpenStreetMap Karten. Hier wählt man sich die gewünschte Region, am besten von einem Mirror-Server, aus und legt die erhaltene .map-Datei auf seinem Android-Smartphone ab. Wenn man hierzu auf der SD gleich ein Verzeichnis, z.B. “/maps” einrichtet, hat man einen zentralen Ort, von dem sich gleich mehrere Apps bedienen können. In den c:geo-Einstellungen wählt man nun dieses Verzeichnis als “Verzeichnis für Offline-Karten” (im Untermenü “Karte”) aus und hat nun die Möglichkeit, die dort abgelegten Karten, z.B. für die Live-Ansicht, auszuwählen.

Eine kleine Anzahl an Caches kann man sich mit c:geo auch direkt auf’s Gerät speichern. Dazu wählt man in der Live-Ansicht oder in der Umgebungsliste entsprechende Caches aus und tippt auf “speichern”. Mit “send2cgeo” existiert auch ein Browser-Plugin, mit dem man Caches quasi direkt auf der Website von geocaching.com auswählen und auf’s Smartphone übertragen kann. Die Installation ist allerdings nicht ganz trivial.

Um eine wirklich große Anzahl Caches offline zur Verfügung zu haben, benötigt man einen Teilexport der Datenbank von geocaching.com. Dies nennt sich im Slang dieser Plattform “Pocket Query” und steht nur Premium-Mitgliedern zur Verfügung. Die Premium-Mitgliedschaft kostet momentan etwa 30€ pro Jahr (mit diversen Preisstaffelungen für monatliche oder quartalsweise Mitgliedschaft). Die erhaltenen Pocket Queries (im .gpx Dateiformat) kann man auf das Smartphone kopieren – ganz ähnlich den Karten. In c:geo lässt sich unter “Einstellungen -> System” das Verzeichnis für GPX-Importe wählen. Für den eigentlichen Import wählt man im Hauptmenü den Punkt “Gespeicherte Caches” aus. Dann öffnet man das Hilfsmenü (drei Punkte oben rechts) und wählt “Importieren -> Importiere aus GPX-Datei”

Paper-Caching

Nicht ganz zu vergessen ist das gute, alte Paper-Caching. Hier wählt man gezielt einige Caches auf der Online-Plattform aus und druckt die Cache-Beschreibungen ganz profan für unterwegs aus. Mit einem GPS-Receiver, dem Smartphone und Navigations-App oder in Kombination mit c:geo hat Papier für lange und aufwändige Caches einige Vorteile: Es ist immer gut lesbar, verbraucht nicht den Akku, und man kann gleich Notizen und Nebenrechnungen machen…

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Geschrieben von in: Verschiedenes |

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